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Auf etwa 1000 m Höhe erstreckt sich unmittelbar entlang der bayerisch-tschechischen Grenze der Naturraum "Bischofsreuter Waldhufen" - eine der bedeutendsten Mittelgebirgslandschaften Mitteleuropas in der zahlreiche europsweit seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten einen einzigartigen Rückzugslebensraum besitzen. Zu ihnen zählen beispielsweise der Böhmische Enzian, das Birkhuhn und der Fischotter. Um diese einmalige Gebirgskulturlandschaft als Heimat für die Bevölkerung und als Lebensraum für die seltenen Lebensgemeinschaften, Tiere und Pflanzen dauerhaft zu erhalten, wurde das BayernNetzNatur-Projekt "Bischofsreuter - Waldhufen" ins Leben gerufen. Es ist bayernweit eines der größten Kooperationsprojekte zwischen Naturschutz und Landwirtschaft, das von einer einzelnen Kommune, nämlich von der Gemeinde Haidmühle getragen wird. Wo seit den 1960er Jahren die offene und stukturreiche Kulturlandschaft
zunehmend verbrachte und verbuschte, in erheblichem Umfang auch aufgeforstet
wurde, konnte seit den 1990er Jahren mit Hilfe von Fördermitteln
des Freistaates Bayern und der Europäischen Union zur Landschaftspflege
eine extensive Landnutzung wiedereingeführt werden. Bunte Bergwiesen
werden nun wieder gemäht, malerische Magerrasen und Wachholderheiden
wieder beweidet und die geheimnisvollen Hochmoore entbuscht und wiedervernässt. Um diese einmalige Gebirgskulturlandschaft als Heimat für die Bevölkerung und als Lebensraum für die seltenen Lebensgemeinschaften, Tiere und Pflanzen dauerhaft zu erhalten, wurde das BayernNetzNatur-Projekt Bischofsreuter-Waldhufen ins Leben gerufen. Es ist bayernweit eines der größten Kooperationsprojekte zwischen Naturschutz und Landwirtschaft, das von einer einzelnen Kommune, nämlich von der Gemeinde Haidmühle getragen wird. Wo seit den 1960er Jahren die offene und strukturreiche Kulturlandschaft zunehmend verbrachte und verbuschte, in erheblichem Umfang auch aufgeforstet wurde, konnte seit den 1990er Jahren mit Hilfe von Fördermitteln des Freistaats Bayern und der Europäischen Union zur Landschaftspflege eine extensive Landnutzung wiedereingeführt werden. Bunte Bergwiesen werden nun wieder gemäht, malerische Magerrasen und Wacholderheiden wieder beweidet und die geheimnisvollen Hochmoore entbuscht und wiedervernässt.
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In unserer etwa 1000 m hoch gelegenen Kulturlandschaft der Bischofsreuter
Waldhufen lebten die Menschen immer unter Grenzbedingungen. Sowohl die Landesgrenze,
die sogar zum Eisernen Vorhang wurde, als auch der Daseinskampf in den langen
Wintern und auf den kargen Böden setzten dem Leben der Bewohner durch
die Jahrhunderte immerwährende Grenzen.
Allerdings sind in dieser grenzübergreifenden Kulturlandschaft die Zeugnisse des landschaftsprägenden, traditionellen Wirkens des Menschen in einmaliger Weise erhalten geblieben. In der landschaftlich einmaligen Region hat sich die Gemeinde Haidmühle entschlossen, die Initiative für den Aufbau eines für den Tourismus zukunftsweisenden Projekts zu übernehmen: Mit Hilfe der europäischen INTERREG-Förderung und mit Unterstützung des Bayerischen Kulturfonds wird zwischen Bayerwald und Böhmerwald derzeit das KulturLandschaftsMuseum Grenzerfahrung errichtet. Das im deutschen Sprachraum einmalige Museum bietet den Gästen die Möglichkeit, die in einzigartiger Weise erhalten gebliebenen Elemente der traditionellen Kulturlandschaft an ihrem angestammten Platz in der Landschaft zu erleben. Die Besucher werden eingeladen, vor Ort interaktiv und multimedial zu erfahren, wie beispielsweise eine Wässerwiese funktionierte und ob in den Wässergräben das Wasser tatsächlich bergauf fließt. Sie sollen die Mühsal eines Bauern erfühlen können, wenn er immerwährend Steine aus den Äckern räumen musste. Die Gäste können ein verlassenes und im Wald verschwundenes Dorf besuchen, die geheimnisvolle Schönheiten von Mooren und Heiden auf sich wirken lassen, die Geschichte der Trift über die europäische Hauptwasserscheide, vom Leben der Schwirzer an der Grenz und vieles Spannende und Interessante mehr erfahren. FNL-Landschaftsplanung weitere Informationen im Internet: In unserer etwa 1000 m hoch gelegenen Kulturlandschaft der Bischofsreuter Waldhufen lebten die Menschen immer unter Grenzbedingungen. Sowohl die Landesgrenze, die sogar zum Eisernen Vorhang wurde, als auch der Daseinskampf in den langen Wintern und auf den kargen Böden setzten dem Leben der Bewohner durch die Jahrhunderte immerwährende Grenzen. Allerdings sind in dieser grenzübergreifenden Kulturlandschaft die Zeugnisse des landschaftsprägenden, traditionellen Wirkens des Menschen in einmaliger Weise erhalten geblieben. In der landschaftlich einmaligen Region hat sich die Gemeinde Haidmühle entschlossen, die Initiative für den Aufbau eines für den Tourismus zukunftsweisenden Projekts zu übernehmen: Mit Hilfe der europäischen INTERREG-Förderung und mit Unterstützung des Bayerischen Kulturfonds wird zwischen Bayerwald und Böhmerwald derzeit das KulturLandschaftsMuseum Grenzerfahrung errichtet. Das im deutschen Sprachraum einmalige Museum bietet den Gästen die
Möglichkeit, die in einzigartiger Weise erhalten gebliebenen Elemente
der traditionellen Kulturlandschaft an ihrem angestammten Platz in der
Landschaft zu erleben. Die Besucher werden eingeladen, vor Ort interaktiv
und multimedial zu erfahren, wie beispielsweise eine Wässerwiese
funktionierte und ob in den Wässergräben das Wasser tatsächlich
bergauf fließt. Sie sollen die Mühsal eines Bauern erfühlen
können, wenn er immerwährend Steine aus den Äckern räumen
musste. Die Gäste können ein verlassenes und im Wald verschwundenes
Dorf besuchen, die geheimnisvolle Schönheiten von Mooren und Heiden
auf sich wirken lassen, die Geschichte der Trift über die europäische
Hauptwasserscheide, vom Leben der Schwirzer an der Grenz und
vieles Spannende und Interessante mehr erfahren. |